DANKE!

Die Corona Virus-Krise hält uns nun schon in der dritten Woche zu Hause fest. Denen, die es uns ermöglichen, dies in all der Enge und der Einschränkung unserer gewohnten Lebensführung auszuhalten, haben wir schon in der vorigen Ausgabe des „Blättsche“ gedankt. Ihre Leistungen sind so groß, daß es nicht übertrieben ist, diesen Dank hier nochmals zu wiederholen.

Heute wollen wir unseren Dank aber erweitern auf alle, die diese Einschränkungen auf sich nehmen; nicht ganz freiwillig, aber der Einsicht folgend, daß nur besonnenes und vernünftiges Handeln zur rechten Zeit die Auswirkungen einer weltumspannenden Pandemie wenigstens abmildern kann um eine verheerende Katastrophe für Massen von Menschen zu verhindern. Dabei wird sogar in Kauf genommen, daß die blühende Wirtschaft unseres Landes zeitweise auf Null geschaltet wird, mit allen zu erwartenden Schäden für deren weitere Entwicklung und den künftigen Wohlstand. Und die Not derer, die schon heute nicht von Wohlstand reden können. Mit Milliarden von Euro versuchen die Regierungen die Schäden für Unternehmen und Arbeitnehmer abzumildern. Dazu sind sie in der Lage, weil sie bisher dem Drängen nach Steuersenkungen und dem Abbau der Rücklagen, wie sie von mancher Seite aus der Politik heftig gefordert wurden, beharrlich widerstanden haben. Und weil sie in dieser Situation nicht an der Ideologie der schwarzen Null festgehalten haben. Dies alles, um Menschenleben zu retten. Wobei besonders an diejenigen gedacht wird, die Vorerkrankungen haben, an Behinderungen leiden oder ein fortgeschrittenes Alter erreicht haben.

Deshalb gilt der Dank heute allen, die sich die Ausgangsbeschränkung strikt einhalten, die Hygiene-Etikette beachten und alle Einschränkungen ihrer gewohnten Lebensführung ertragen. Allen Eltern, die Ihre Kinder zu Hause „beschulen“ und beschäftigen, allen Arbeitnehmern, die von Einschränkungen in ihrem Einkommen betroffen sind oder um ihre Arbeitsplätze fürchten, allen Unternehmern, die um ihre Existenz fürchten, allen Kunstschaffenden, die nicht wissen, wie es weitergehen soll, muß der Dank derjenigen gelten, um derentwillen diese außergewöhnliche Anstrengung unternommen wird.

Übrigens: die viel gescholtene und geschmähte GroKo. Macht sie In der Zeit der Krise nicht eine hervorragende Arbeit? Politiker, vor kurzem noch mit Skepsis, Ablehnung, ja sogar mit Hass begegnet, erweisen sie sich nicht jetzt als besonnen, verantwortungsvoll und erkennen sie nicht, was jetzt wichtig und wesentlich ist und was nur Taktik und billiges Geplänkel war?

Trotz aller Einschränkungen, Ihnen allen ein Frohes Osterfest !
Bleiben sie gesund und seien Sie zuversichtlich !