Bürgerschaftliches Engagement

Viele unserer Bürgerinnen und Bürger sind in Kirchen, Vereinen, sozialen und karitativen Organisationen, Feuerwehr oder Rotem Kreuz ehrenamtlich tätig und engagiert. Dort haben sie im Rahmen von gegebenen Satzungen auch Mitwirkungsmöglichkeiten und -rechte.

In der Gemeinde gilt, wie überall in unserem Gemeinwesen, das repräsentative Prinzip; die auf sechs Jahre gewählten Mitglieder des Gemeinderats wählen die Themen aus, entscheiden und überwachen die Durchführung der Beschlüsse. Die Bürger beobachten, beurteilen, kritisieren vielleicht und machen nach sechs Jahren, wenn sie an der Wahl überhaupt teilnehmen, wieder ihr Kreuzchen auf dem Wahlzettel. Ihre Mitwirkungsmöglichkeiten sind doch sehr eingeschränkt, allenfalls bei den jährlichen Bürgerversammlungen vorhanden. Kein Wunder, dass das Interesse an dem Geschehen in den Gemeinderatssitzungen sehr begrenzt ist. Wir halten dagegen viel von der Idee der Bürgerwerkstatt, die wir schon vor zwei Jahren vorgeschlagen haben. Das sind gewissermaßen thematisch gegliederte Bürgerversammlungen mit professioneller Moderation. Modellhaft hatten die Bürger jetzt schon zum Thema Verkehr die Gelegenheit , Ihre Sicht der Dinge zu präsentieren, Anregungen zu geben und Lösungen zu diskutieren. Um dies zu ermöglichen ist natürlich Information und Transparenz nötig. Aber nicht als folgenloser Selbstzweck. Sondern um Teilhabe am gesellschaftlichen Diskussionsprozess zu ermöglichen, der die Entscheidungen der Gemeinderatsmitglieder auf eine solide, allseits verständliche Grundlage stellt.