18.03.2021 Wieder ein Baum - nein mehrere Bäume, viele Bäume, ein Wald, der Spessart

Die Bürgerbewegung „Freunde des Spessarts“, eine Vereinigung, die sich dafür einsetzt, dass auch im Spessart hinreichend große Naturwaldgebiete eingerichtet werden, hatte Prof. Dr. Burkhard Büdel zu einem Vortrag eingeladen. Thema: „Biosphärenreservat Spessart“.

Kleinostheim liegt am Rande des Spessarts, somit berührt dieses Thema auch unsere Interessen. Das für uns heute bekannteste und nächst gelegene Biosphärenreservat ist die Rhön, welches schon 30 Jahre besteht.

Jedes Biosphärenreservat ist ein Großschutzgebiet mit einer Schutzfunktion, einer Entwicklungsfunktion und einer Forschungs- und Bildungsfunktion.

Die Biosphärenreservate sind in drei Zonen eingeteilt:
* eine naturschutzorientierte Kern-,
* eine am Landschaftsschutz orientierte Pflege- und
* eine sozioökonomisch orientierte Entwicklungszone.

In diesen Entwicklungszonen, die den besiedelten und flächenmäßig meist größten Bereich eines Biosphärenreservats einnehmen, geht es u. a. darum, mit Modellprojekten für eine nachhaltige Bewirtschaftung von Ressourcen zu werben und diese zu fördern.

Die Idee eines Biosphärenreservats Spessart steht noch ganz am Anfang.

Um dies zu erreichen, ist es wichtig, die Bürger gut zu informieren und mit „ins Boot zu holen“. Der Vortrag war ein Wegweiser in diese Richtung. - Wer sich genauer über den Vortrag mit vielen Bildern und Folien informieren möchte, kann dies über die Internetseite der Freunde des Spessarts und den dortigen Download tun.