In der vergangenen Woche fand die erste Gemeinderatssitzung nach der Kommunalwahl noch in der bisherigen Besetzung des Gremiums statt. Da die Februarsitzung entfallen war, standen zahlreiche Themen auf der Tagesordnung.
Ein bedeutender Punkt war die Bestätigung des Konzeptes der kommunalen Wärmeplanung. Mit diesem Schritt stellt die Gemeinde die Weichen für eine zukunftsfähige und nachhaltige Energieversorgung vor Ort. Darüber hinaus stellte der Leiter der Gemeindewerke den Wirtschaftsplan vor. Für die Bereiche Wasser, Vitamar und Maingauhalle wird im Jahr 2026 jeweils mit einem Defizit gerechnet.
Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die erste Beratung des Haushalts der Gemeinde für das laufende Jahr. Der vorgelegte Haushaltsplan weist ein Defizit aus. Seitens des Bürgermeisters wurde vorgeschlagen, den Haushalt fortzuschreiben und auf neue Anträge zu verzichten, da der Haushalt andernfalls eventuell nicht mehr vom aktuellen Gemeinderat beschlossen werden könnte.
Den Vorschlag sehen wir kritisch – wir werden unsere Ideen deshalb zeitnah einbringen.
Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Auswertung der Elternbefragung zur Kinderbetreuung in Kleinostheim. Rund 32 Prozent der angeschriebenen Eltern beteiligten sich. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Zufriedenheit mit der Arbeit der Betreuungseinrichtungen. Dieses positive Feedback ist ein großes Lob für alle Mitarbeitenden und Verantwortlichen.
Gleichzeitig wurde ein Thema mehrfach angesprochen: die unterschiedlichen Schließzeiten der Einrichtungen während der Sommerferien. Insbesondere für Familien mit Kindern in verschiedenen Einrichtungen stellt dies eine Herausforderung dar.
Daher unterstützen wir den Vorschlag, die Schließzeiten künftig besser aufeinander abzustimmen. Ziel ist es, die Betreuung für Familien planbarer zu gestalten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern.