Die Haushaltsberatungen haben begonnen – und wir bringen konkrete Themen ein, die viele Menschen in Kleinostheim bewegen. In den kommenden Wochen stellen wir unsere Anträge hier einzeln vor.
Solange die Selbstständigkeit gegeben ist, funktioniert vieles gut. Doch wenn Pflege notwendig wird, stehen viele Familien vor großen Herausforderungen. Angehörige können die Betreuung oft nicht allein leisten.
Derzeit werden über 100 Seniorinnen und Senioren aus Kleinostheim in auswärtigen Pflegeheimen versorgt.
Das bedeutet für sie: Sie verlassen ihr vertrautes Umfeld, verlieren ein Stück Heimat und wichtige soziale Kontakte. Für Familien werden Besuche aufwendiger und schwieriger.
Gleichzeitig zeigt der demografische Wandel deutlich: Die Zahl älterer und insbesondere hochbetagter Menschen wird auch in Kleinostheim weiter steigen. Damit wächst auch der Bedarf an wohnortnahen Pflegeplätzen.
Unser Antrag: Wir beauftragen die Verwaltung, eine Bedarfsanalyse zur Schaffung eines vollstationären Pflegeheims in Kleinostheim zu erstellen und hierfür Mittel im Haushalt einzuplanen.
Unser Ziel ist klar: Wir wollen frühzeitig planen, Perspektiven schaffen und unseren Seniorinnen und Senioren ein würdevolles Leben im vertrauten Umfeld ermöglichen.
In Kleinostheim herrscht Mangel an bezahlbarem Wohnraum, ob als Wohnung oder Haus. Gleichzeitig gibt es zahlreiche leerstehende Wohnungen und Häuser, sowie unbebaute Grundstücke.
Ein Immobilienmanagers identifiziert leerstehende Wohnungen und Häuser. Er führt ein Leerstandskataster, in dem leerstehende Objekte erfasst und alle Informationen gesammelt werden. Das Hauptziel ist es, ungenutzte Flächen (Wohnraum oder Gewerbe) wieder auf den Markt zu bringen, um Wohnraummangel zu lindern. Er versucht passende Nutzer für leerstehende Flächen zu finden. Er fungiert als Schnittstelle zwischen Eigentümern, potenziellen Nutzern und der Gemeindeverwaltung.
Wir hoffen somit einen besseren Überblick über das Angebot und die Nachfrage nach Wohnraum zu erhalten und zu vermitteln.